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Berufschancen im Mittelpunkt beim Schulbesuch von ZUSAMMEN:ÖSTERREICH

Am 5. Mai 2026 besuchte die Initiative ZUSAMMEN:ÖSTERREICH des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) mit drei ehrenamtlichen Integrationsbotschafter/innen das Schulzentrum Ungargasse in Wien-Landstraße. Im Austausch mit den Schüler/innen standen Mädchenförderung, Selbstbestimmung und Berufschancen in Österreich im Mittelpunkt. Ziel des Besuchs war es, Jugendlichen Perspektiven aufzuzeigen und sie zu ermutigen, ihre Zukunft aktiv und selbstbestimmt zu gestalten.

Begleitet wurde der Besuch von ehrenamtlichen Integrationsbotschafterinnen der Initiative, die aus ihrem persönlichen Werdegang berichteten und den Schüler/innen so als Vorbilder dienten. Polizeibeamtin Ebru Sarigül-Kilicdagi, Unternehmerin Anna Rivna und AI Project Manager Fatemeh-Shirin Asgari gaben Einblicke in ihre Lebenswege und motivierten die Jugendlichen, ihre Ziele selbstbewusst zu verfolgen und ihre Zukunft selbstbestimmt in die Hand zu nehmen.

Ebru Sarigül-Kilicdagi betonte die Rolle der Frauen in der Gesellschaft, zeigte wie sich traditionelle Rollen verändert haben und wie entscheidend Unabhängigkeit im Leben von Mädchen und Jungen ist. Auch für Fatemeh-Shirin Asgari ist Selbständigkeit zentral: “Da ich in meinem Herkunftsland, dem Iran, nicht unabhängig sein konnte, habe ich das Land verlassen. Hier in Österreich habe ich die Möglichkeit, auf eigenen Beinen zu stehen.” Auch Anna musste ihre Heimat, die Ukraine, als Kind hinter sich lassen. Für sie war es grundlegend, die Sprache so schnell wie möglich zu lernen: “Als ich mit der Zeit immer besser Deutsch sprechen konnte, habe ich gemerkt, dass ich endlich dazugehöre.”

Im Schulzentrum Ungargasse steht das Thema Integration und Vielfalt im Mittelpunkt. Die Schule vereint rund 1150 Personen mit 34 unterschiedlichen Nationalitäten. Rund 60 % der Schüler/innen haben keine deutsche Muttersprache. Integration bedeutet hier vor allem, Brücken zu bauen und voneinander zu lernen.

Fitore Morina, Leiterin ZUSAMMEN:ÖSTERREICH: “Es ist wichtig, Mädchen und jungen Frauen früh zu vermitteln, dass ihnen alle Wege offenstehen und sie ihr Leben selbstbestimmt gestalten können. Vorbilder spielen dabei eine zentrale Rolle – sie machen Mut, zeigen konkrete Perspektiven auf und bestärken junge Menschen darin, an sich zu glauben und ihren eigenen Weg zu gehen.“

V.l.n.r.: Fitore Morina (Leitung Team ZUSAMMEN:ÖSTERREICH), Prof. Ing. Mst. Bernhard Gruber BEd (Werkstättenleiter technische Schulen), Integrationsbotschafterin Anna Rivna,
Integrationsbotschafterin Fatemeh Shirin Asgari, Direktorin Prof. HR Dr. Martina Mikovits, Integrationsbotschafterin Ebru Sarigül-Kilicdagi, Prof. Mag. Johanna Fahringer (Heimleiterin),
Prof. Mag. Peter Graf (Abteilungsvorstand der HTL), Prof. Mag. Irene Jilg (Abteilungsvorständin der HAK), Prof. Mst. Christina Klutz BEd (Werkstättenleiterin Lederdesign).

Zahlreiche Jugendliche verfolgen aufmerksam eine Podiumsdiskussion mit Integrationsbotschafterinnen des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) in einem Schulsaal.

V.l.n.r.: Integrationsbotschafterin Anna Rivna, Fitore Morina (Leitung Team ZUSAMMEN:ÖSTERREICH), Integrationsbotschafterin Fatemeh Shirin Asgari, Integrationsbotschafterin Ebru Sarigül-Kilicdagi.