1CK 2025/26
Im Rahmen des PBSK-Unterrichts besuchten wir, die 1CK, am 26. Februar die Ausstellung Dialog im Dunkeln. Dort machten wir eine außergewöhnliche Erfahrung: Wir wurden durch Räume geführt, in denen völlige Finsternis herrschte.
Nachdem wir unsere Handys und alle leuchtenden Gegenstände abgegeben hatten, wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe startete ihre Tour mit einem Blindenstock und wurde von einem blinden bzw. sehbehinderten Guide begleitet.
Während der Führung bewegten wir uns durch verschiedene nachgestaltete Alltagssituationen. So gingen wir zum Beispiel durch einen Park, waren im Straßenverkehr unterwegs und versuchten, uns in einem Geschäft zurechtzufinden. Dabei tasteten wir uns Schritt für Schritt voran, folgten den Anweisungen unseres Guides und unterstützten einander, um als Gruppe zusammenzubleiben. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, unserem Guide Fragen zu stellen und mehr über sein Leben, seine Herausforderungen, aber auch über seine Strategien und Hilfsmittel im Alltag zu erfahren.
Besonders eindrucksvoll war für uns die Erkenntnis, wie sehr wir uns normalerweise auf unser Augenlicht verlassen. Ohne visuelle Orientierung waren wir komplett auf unseren Gehör- und Tastsinn angewiesen, ebenso wie auf die Kommunikation mit unserem Guide und untereinander.
Der Besuch von Dialog im Dunkeln war ein echter Perspektivenwechsel für uns. Er hat uns zum Nachdenken gebracht und unseren Blick auf Menschen mit einer Sehbehinderung nachhaltig verändert.


