5AHWII 2025/26
Nachhaltigkeit durch Innovation: Unser Filamentrecycler für den 3D-Druck
Kreislaufwirtschaft trifft auf High-Tech: Im Rahmen unserer aktuellen Diplomarbeit am SZU haben wir ein Projekt entwickelt, das zeigt, wie nachhaltiger 3D-Druck der Zukunft aussehen kann. Mit einer Kombination aus Raspberry Pi und Arduino setzen wir ein klares Zeichen für Ressourceneffizienz und kreative Lösungen im Umgang mit Plastikabfällen.
Von der Idee zur nachhaltigen Umsetzung
Das Ziel unseres Projekts war von Anfang an klar: Den Abfall durch Fehldrucke und Stützstrukturen im 3D-Druck zu reduzieren. Diese Herausforderung erwies sich als perfekte Gelegenheit, um technische Innovation mit ökologischer Verantwortung zu verbinden. Durch den Fokus auf das Recycling von Filamentresten konnten wir nicht nur den Materialverbrauch minimieren, sondern auch einen geschlossenen Kreislauf schaffen – von der Zerkleinerung über das Schmelzen bis hin zur Extrusion von neuem Filament.
Das technische Herzstück: Raspberry Pi & Arduino
Das Herzstück unseres Recyclers bildet die Kombination aus Raspberry Pi und Arduino. Diese steuern den gesamten Prozess: vom Zerkleinern der Plastikteile über das präzise Schmelzen bis hin zur Extrusion von neuem Filament. Besonders stolz sind wir auf die folgenden technischen Lösungen:
- Präzise Zerkleinerung: Die Plastikteile werden durch einen leistungsstarken Shredder zerkleinert, der von der Steuerungseinheit kontrolliert wird.
- Effizientes Schmelzen: Ein speziell entwickelter Heizmechanismus sorgt für eine gleichmäßige Schmelztemperatur, die für die Qualität des recycelten Filaments entscheidend ist.
- Extrusion mit Präzision: Die Extrudereinheit formt das geschmolzene Material zu neuem Filament, das direkt für den 3D-Druck verwendet werden kann.
Ein Projekt mit Zukunft
Dieses Projekt vereint die Kernkompetenzen unserer Ausbildung: Informatik, Elektronik und Mechanik. Wir zeigen damit, dass technische Höchstleistung und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können. Unser Filamentrecycler ist nicht nur ein Beweis für unser technisches Know-how, sondern auch ein Plädoyer für nachhaltige Lösungen im 3D-Druck und in der Kreislaufwirtschaft.
Projektteam: Matthias Lamatsch, Tamara Aigner, Samuel Kramer, James Sun
Projektbetreuer: DI Martin Müller



